Warren Marine ist seit 30 Jahren bei KPMG, 20 davon in Deutschland

Warren Marine ist unser US-Kapitalmarkt Navigator.

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uf dem internationalen Parkett des Kapitalmarkts fühle ich mich wie zuhause. Nicht zuletzt, weil mich meine Mandate und Positionen bei global agierenden Unternehmen in den letzten 30 Jahren in zahlreiche Länder geführt haben. Insbesondere in den USA, Russland und Deutschland, konnte ich umfangreiche Erfahrung bei der Prüfung von Einzelabschlüssen und Konzernabschlüssen nach US-GAAP, IFRS und HGB sammeln.

Zu meinen Stärken zählt meine ausgeprägte Erfahrung bei internationalen Kapitalmarkttransaktionen. Zu meinen Mandanten zählen sowohl US-amerikanische als auch deutsche Unternehmen, die internationale Ausrichtung haben oder diese anstreben – sei es bei Börsengängen, Kapitalerhöhungen oder der Platzierung von Unternehmensanleihen.

Darüber hinaus betreue und begleite ich eine Vielzahl von Mandanten als SEC Foreign Filing Review Partner bei der Berichterstattung an die SEC, um sicherzustellen, dass die Auflagen der US-Börsenaufsichtsbehörde erfüllt sind. Ein besonderer Fokus meiner Arbeit liegt dabei auf der Technologie- und der Automotive-Branche. Für mich ist es darum essentiell, immer über alle Entwicklungen top-informiert zu sein.

Ich lebe immer am Puls der Zeit. Tagesaktuelles Wissen aus Wirtschaft, Recht und Politik bildet für mich die Grundlage meiner Arbeit.

Von den USA nach Deutschland … und wieder zurück

Sowohl biografisch als auch beruflich habe ich stets eine doppelte Perspektive auf die Dinge. Einerseits als ein seit 20 Jahren in Deutschland lebender US-Amerikaner und zum anderen als US-Amerikaner in einem deutschen Unternehmen, in dem ich deutsch-US-amerikanische Transaktionen betreue.

Dabei nehme ich keine reine Außenperspektive ein, sondern fühle mich vielmehr in beiden Denkweisen, Sprachen und Kulturen gleichermaßen zuhause. Meine Kollegen und Mandanten empfinden es als ganz wesentlichen Vorzug, dass ich nicht projektbezogen nach Deutschland einfliege, sondern dass ich dazu in der Lage bin, an Projektsitzungen in deutscher Sprache teilzunehmen und auch Verhandlungen in deutscher Sprache zu führen.

Hierzu eine Anekdote, die mir ein Kollege vor einigen Jahren schilderte. Damals ging es um ein deutsches Technologieunternehmen, das sich auf den Börsengang in den USA vorbereitete. Dabei tauchte ein komplexes, fachliches Thema auf, das wir zusammen mit unseren Juristen aufarbeiteten. Nachdem wir alle fachlichen Details besprochen hatten, stand die Frage im Raum, wer die Ergebnisse in den Gremien beim Mandanten vorstellen sollte – meine Antwort lautete damals: „Selbstverständlich mache ich das. Wer sonst!?“ Mein Kollege war begeistert, weil ich nicht nur die US-Sicht näherbringen konnte, sondern dies auch im Lichte des deutschen und SEC-Rechts dem Management und dem Aufsichtsrat in deutscher Sprache vermitteln konnte.

Dabei empfinde ich gerade meine doppelte Perspektive als strategischen Vorteil, da ich nicht automatisch einer bestimmten Seite zugeordnet werde. Für mich ist es entscheidend, Gemeinsamkeiten zu finden, Brücken zwischen den verschiedenen Welten zu bauen und meinen Mandanten mit meinem Wissen als verlässlicher Partner zur Seite zu stehen.

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